Chirurgische Eingriffe im Gesicht

Diese Wunde gehört zu

Nasenkorrektur

Rhinoplastik (Umgestaltung der Nase)

Was ist eine Rhinoplastik?

Nasenkorrektur

Die Rhinoplastik, auch bekannt als "Nasenkorrektur", ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Nase entweder aus kosmetischen Gründen oder zur Verbesserung der Atmung umgestaltet oder repariert wird. Dabei können der Knochen, der Knorpel und die Haut der Nase verändert werden. Der Eingriff wird über Schnitte in den Nasenlöchern (geschlossene Rhinoplastik) oder über die Nasenbasis (offene Rhinoplastik) durchgeführt.

Wie entsteht die Wunde?

Die Wunde entsteht durch die chirurgischen Schnitte, die während des Eingriffs gemacht werden. Bei der offenen Rhinoplastik kann der äußere Schnitt an der Nasenwurzel eine sichtbare Narbe hinterlassen, wenn er nicht richtig gepflegt wird. Die inneren Schnitte sind zwar nicht sichtbar, müssen aber dennoch verheilen und bergen das Risiko einer Infektion oder Reizung, wenn sie nicht gut versorgt werden.

Was passiert bei unsachgemäßer Behandlung?

  • Infektionsrisiko: Schlechte Hygiene oder häufiges Berühren der Nase kann zu bakteriellen Infektionen führen, die Schwellungen, Rötungen, Schmerzen oder Ausfluss verursachen.
  • Schwellungen und Blutergüsse: Ohne angemessene Nachsorge können sich Schwellungen und Blutergüsse um Nase und Augen verschlimmern oder länger als erwartet anhalten.
  • Narbenbildung: Eine unsachgemäße Heilung oder das Zupfen am Schorf kann zu sichtbaren Narben führen, insbesondere bei offenen Nasenkorrekturen.
  • Nasale Verstopfung oder Atemprobleme: Infektionen oder schlechte Heilung können zu Schwellungen des inneren Gewebes oder zur Bildung von Narben führen, die den Luftstrom beeinträchtigen und eine weitere Behandlung erfordern.
  • Verzerrte Ergebnisse: Wenn die Wunde nicht richtig verheilt, kann das kosmetische Ergebnis ungleichmäßig oder unbefriedigend sein, so dass möglicherweise eine Revisionsoperation erforderlich wird.

Blepharoplastik (Augenlidchirurgie)

Was ist eine Blepharoplastik?

Blepharoplastik

Die Blepharoplastik ist ein kosmetischer oder funktioneller chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssige Haut, Fett oder Muskeln an den oberen und/oder unteren Augenlidern entfernt oder neu positioniert werden. Er wird häufig durchgeführt, um die Sehkraft von Patienten zu verbessern, deren erschlaffte Augenlidhaut die Sicht behindert, oder aus ästhetischen Gründen, um ein jugendlicheres Aussehen zu erzielen. Der Chirurg setzt kleine Schnitte entlang der natürlichen Falten der Augenlider, um die sichtbare Narbenbildung zu minimieren.

Wie entsteht die Wunde?


Während des Eingriffs werden Schnitte an den Augenlidern vorgenommen - entweder am Oberlid, am Unterlid oder an beiden. Durch diese Einschnitte kann der Chirurg Gewebe entfernen oder neu positionieren. Nach dem Eingriff werden die Wunden mit feinen Nähten verschlossen, um die Heilung zu fördern und die Narbenbildung zu reduzieren.

Was passiert bei unsachgemäßer Behandlung?

  • Infektion: Die Augenpartie ist zart und empfindlich; wenn sie nicht sauber gehalten wird, kann sich die Wunde infizieren und Schwellungen, Rötungen oder Ausfluss verursachen.
  • Schlechte Heilung oder Narbenbildung: Ohne schonende Nachbehandlung kann der Schnitt schlecht verheilen, was zu sichtbaren oder erhabenen Narben entlang der Lidfalte führt.
  • Öffnung der Wunde (Dehiszenz): Reiben der Augen oder Nichtbeachtung der Nachsorgeanweisungen kann dazu führen, dass sich die Nähte lösen oder die Wunde wieder aufreißt.
  • Trockene oder gereizte Augen: Eine unsachgemäße Wundversorgung kann die Heilung beeinträchtigen und zu Unbehagen, Trockenheit oder sogar Schwierigkeiten beim Schließen der Augen führen.
  • Asymmetrie oder funktionelle Probleme: Komplikationen aufgrund schlechter Wundversorgung können zu einer ungleichmäßigen Heilung führen, die die Form und Funktion der Augenlider beeinträchtigt und möglicherweise eine Revisionsoperation erforderlich macht.

Facelifting (Rhytidektomie), Halslifting, Stirnlifting

Was sind diese Verfahren?

Facelifting (Rhytidektomie), Halslifting, Augenbrauenlifting

Facelifting (Rhytidektomie), Halslifting und Stirnlifting sind gängige kosmetische Operationen, die durchgeführt werden, um die sichtbaren Zeichen der Hautalterung zu reduzieren.

  • A Facelift zielt auf schlaffe Haut und tiefe Falten im unteren Gesicht und an der Kieferlinie.
  • A Nackenlifting verbessert das Aussehen des Halses und des Bereichs unter dem Kinn, indem überschüssige Haut entfernt und die Muskeln gestrafft werden.
  • A Stirnlifting hebt die Augenbrauen an und glättet Stirnfalten, um ein jugendlicheres Aussehen zu erzielen.

Bei all diesen Eingriffen werden je nach Verfahren präzise Schnitte entlang des Haaransatzes, hinter den Ohren oder unter dem Kinn gesetzt. Diese Schnitte werden dann mit Nähten oder Hautkleber verschlossen und sind in der Regel in natürlichen Falten verborgen, um die sichtbare Narbenbildung zu minimieren.

Wie entsteht die Wunde?

Dabei handelt es sich um absichtliche chirurgische Wunden, die von einem Schönheitschirurgen vorgenommen werden, um Zugang zu Haut, Fett und darunter liegenden Muskeln zu erhalten. Sie werden zwar unter sterilen Bedingungen durchgeführt, erfordern aber dennoch eine sorgfältige Nachsorge, damit sie richtig heilen und Komplikationen vermieden werden.

Was passiert bei unsachgemäßer Behandlung?

  • Infektionsrisiko: Schlechte Wundversorgung kann zu Rötungen, Schwellungen, Schmerzen oder Ausfluss führen. Eine Infektion kann die Heilung verzögern und das umliegende Gewebe schädigen.
  • Trennung der Wunde: Unsachgemäße Pflege oder Spannung auf der Haut kann dazu führen, dass sich die Schnitte wieder öffnen, insbesondere in Bereichen mit viel Bewegung wie Kiefer oder Stirn.
  • Sichtbare Narbenbildung: Wenn die Narben nicht richtig verheilen, können sie dick, erhaben oder verfärbt werden, was das ästhetische Ergebnis beeinträchtigt.
  • Hautnekrosen: In seltenen Fällen kann eine schlechte Durchblutung durch unsachgemäße Pflege oder Rauchen zum Absterben des Gewebes (Nekrose) um den Einschnitt herum führen.
  • Asymmetrie oder schlechtes kosmetisches Ergebnis: Infektionen, Schwellungen oder schlechte Heilung können sich auf das Endergebnis auswirken und zu einem ungleichmäßigen Erscheinungsbild oder der Notwendigkeit einer Revisionsoperation führen.

Wangenvergrößerung, Kinnchirurgie (Genioplastik), Wangenfettentfernung, Otoplastik

Wangenvergrößerung

Was ist eine Wangenvergrößerung?

Wangenvergrößerung

Die Wangenvergrößerung ist ein kosmetisch-chirurgischer Eingriff zur Verbesserung der Fülle oder Kontur der Wangen. Dies kann mit Wangenimplantaten oder Dermalfüllern geschehen. Bei der Verwendung von Implantaten werden in der Regel kleine Schnitte im Mund oder entlang des unteren Augenlids gesetzt.

Wie entsteht die Wunde?


Zum Einsetzen des Implantats werden chirurgische Schnitte gesetzt, die normalerweise im Mund oder in der Nähe des Auges versteckt sind. Diese Schnitte gehen durch Haut und Weichgewebe, die gut verheilen müssen, um Komplikationen zu vermeiden.

Was passiert bei unsachgemäßer Behandlung?

  • Infektion an der Implantatstelle: Schlechte Hygiene oder Pflege kann zu bakteriellen Infektionen führen, insbesondere bei intraoralen Inzisionen.
  • Schwellungen und Blutergüsse: Nicht versorgte Wunden können zu ausgedehnten Schwellungen, Schmerzen oder Gesichtsasymmetrien führen.
  • Implantatverschiebung: Wenn die Heilung gestört ist, kann sich das Implantat verschieben, was zu einem ungleichmäßigen Aussehen führt.
  • Narbenbildung oder Gewebeschädigung: Innere Narben können das Aussehen und das Gefühl des Gesichts beeinträchtigen.
  • Nervenschädigung oder Empfindlichkeit: Eine schlechte Heilung kann die umliegenden Nerven beeinträchtigen und Taubheit oder Kribbeln verursachen.

Kinnchirurgie (Genioplastik)

Was ist eine Kinnoperation (Genioplastik)?

Kinnchirurgie (Genioplastik)

Die Genioplastik ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das Kinn neu geformt oder positioniert wird, um das Gleichgewicht im Gesicht zu verbessern. Dabei kann der Knochen geschnitten und verschoben werden (gleitende Genioplastik) oder ein Kinnimplantat eingesetzt werden.

Wie entsteht die Wunde?


Die Chirurgen machen in der Regel einen Schnitt an der Innenseite der Unterlippe oder unter dem Kinn, um den Knochen zu erreichen oder das Implantat einzusetzen.

Was passiert bei unsachgemäßer Behandlung?

  • Infektion und Schwellung: Der Kinnbereich ist anfällig für Schwellungen; Infektionen können sich verschlimmern, wenn orale Bakterien in die Wunde gelangen.
  • Implantatkomplikationen oder Probleme bei der Knochenheilung: Wenn die Heilung gestört ist, können sich der Knochen oder das Implantat nicht richtig setzen.
  • Asymmetrie oder Schieflage: Eine schlechte Heilung kann zu einem unebenen Kinn oder einem Ungleichgewicht im Gesicht führen.
  • Anhaltende Taubheit: Eine unzureichende Heilung kann den Nervus mentalis beeinträchtigen, was zu einem Taubheitsgefühl in der Unterlippe oder im Kinn führt.

Bukkalfett-Entfernung

Was ist Bukkalfettentfernung?

Bukkalfett-Entfernung

Bei diesem kosmetischen Eingriff werden Fettpolster an den unteren Wangen entfernt, um dem Gesicht mehr Kontur zu verleihen. Er wird häufig durchgeführt, um runde oder geschwollene Wangen zu reduzieren.

Wie entsteht die Wunde?


Über kleine Einschnitte im Mundraum werden die Fettpolster erreicht und entfernt.

Was passiert bei unsachgemäßer Behandlung?

  • Infektion durch Mundbakterien: Da der Schnitt intraoral erfolgt, können Bakterien aus dem Mund leicht eine Infektion verursachen.
  • Schwellungen oder anhaltende Blutungen: Schlechte Pflege kann zu übermäßigen Schwellungen, Blutergüssen oder Hämatomen führen.
  • Asymmetrie im Gesicht: Eine ungleichmäßige Heilung kann dazu führen, dass eine Gesichtshälfte anders aussieht als die andere.
  • Schädigung von Gesichtsnerven oder -kanälen: Eine unzureichende Heilung kann die Nerven oder die Speicheldrüsen beeinträchtigen und Taubheit oder Mundtrockenheit verursachen.

Otoplastik (Ohrenkorrektur)

Was ist Otoplastik?

Otoplastik (Ohrenkorrektur)

Bei der Otoplastik handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, bei dem die Ohren neu geformt oder positioniert werden, um sie weniger auffällig zu machen oder Fehlstellungen zu korrigieren.

Wie entsteht die Wunde?


Die Chirurgen machen in der Regel einen Schnitt hinter dem Ohr oder in den Ohrfalten, um Knorpel und Haut anzupassen.

Was passiert bei unsachgemäßer Behandlung?

  • Infektion und Rötung: Der Bereich hinter den Ohren ist empfindlich und kann sich infizieren, wenn er nicht sauber gehalten wird.
  • Verzerrung der Ohrform: Eine schlechte Einheilung kann die endgültige Ohrposition oder Symmetrie beeinträchtigen.
  • Sichtbare Narbenbildung: Eine unvollständige Heilung kann zu sichtbaren Narben oder Keloiden führen.

Hämatome oder Flüssigkeitsansammlungen: Wird die Flüssigkeit nicht abgelassen, kann sie sich unter der Haut ansammeln und die Heilung verzögern.

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