Was ist Sonnenbrand?
Sonnenbrand ist eine Art thermische Hautverletzung, die durch übermäßige UV-Strahlung verursacht wird, in der Regel durch die Sonne, aber auch durch künstliche Quellen wie Solarien. Er führt zu einer Entzündung der Haut und kann von leichter Rötung bis hin zu starken Schmerzen, Schwellungen, Blasenbildung und Schälen der Haut reichen. Sonnenbrand ist die unmittelbare Reaktion des Körpers auf die durch UV-Strahlen verursachten Zellschäden, und wiederholte Verbrennungen erhöhen das Risiko langfristiger Hautschäden.
Wie kommt es zu der Wunde?
Sonnenbrand entsteht, wenn die Haut ohne ausreichenden Schutz zu lange den UV-Strahlen der Sonne ausgesetzt ist. Die Haut absorbiert die UV-Strahlung, die die DNA in den Hautzellen schädigt. Dies löst eine Entzündungsreaktion aus, die zu Rötung, Hitze und Unbehagen führt.
Häufige Situationen, die zu Sonnenbrand führen, sind:
- Aufenthalt im Freien während der Mittagsstunden, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist
- Fehlender oder unzureichender Lichtschutzfaktor beim Sonnenschutz
- längere Aufenthalte am Strand, im Schwimmbad oder im Schnee (die UV-Strahlen werden reflektiert)
- Tragen von minimaler oder keiner Schutzkleidung, Hüten oder Sonnenbrillen
- Verwendung von Sonnenbänken oder -lampen
Ein Sonnenbrand tritt in der Regel einige Stunden nach der Sonnenexposition auf und erreicht seinen Höhepunkt innerhalb von 24 bis 36 Stunden. Die betroffene Haut kann sich heiß, gespannt und schmerzhaft anfühlen.
Was passiert, wenn sie nicht behandelt werden?
Wenn ein Sonnenbrand nicht richtig behandelt wird, kann er zu kurzfristigen Beschwerden und ernsten Langzeitfolgen führen:
- Erhöhtes Risiko einer Infektion: Schwere Sonnenbrände, die Blasen werfen oder sich schälen, können offene Stellen auf der Haut verursachen, in die Bakterien leichter eindringen können.
- Anhaltende Schmerzen und Entzündungen: Das brennende Gefühl, die Schwellung und die Empfindlichkeit der Haut können sich verschlimmern oder länger anhalten, wenn keine lindernde Behandlung erfolgt.
- Dehydrierung und Hitzeerschöpfung: Bei großflächigen Verbrennungen kann der Körper Flüssigkeit verlieren, was zu Dehydrierung oder hitzebedingten Erkrankungen führt.
- Schälen der Haut und Narbenbildung: Ohne Pflege kann die sich schälende Haut gereizt werden, und tiefere Verbrennungen können vernarben oder sich verfärben.
- Lichtempfindlichkeit: Die Haut wird empfindlicher für künftige Sonneneinstrahlung, was das Risiko weiterer Verbrennungen erhöht.
- Vorzeitige Hautalterung: Wiederholte Sonnenbrände beschleunigen Alterserscheinungen wie Falten, ledrige Textur und Sonnenflecken.
- Erhöhtes Hautkrebsrisiko: Kumulative UV-Schäden sind eine der Hauptursachen für Hautkrebs, einschließlich Melanom, insbesondere bei Personen mit häufigen oder schweren Sonnenbränden.