Was ist Mesotherapie?
Die Mesotherapie ist ein nicht-chirurgisches ästhetisches Verfahren, bei dem kleine Mengen von Vitaminen, Enzymen, Pflanzenextrakten oder Medikamenten in die mittlere Hautschicht (das Mesoderm) injiziert werden. Sie zielt darauf ab, die Haut zu verjüngen, die Durchblutung zu verbessern und bei Problemen wie Fettabbau, Haarausfall und Hautalterung zu helfen.
Obwohl die Mesotherapie im Allgemeinen als sicher gilt, wenn sie von Fachleuten durchgeführt wird, beinhaltet sie wiederholte Injektionen mit Nadeln, die zu kleineren Hautverletzungen und in einigen Fällen zu ernsteren Komplikationen führen können, wenn die Technik oder die Nachsorge schlecht ist.
Behandelte Bedingungen:
- Hautverjüngung und Feuchtigkeitszufuhr
- Minderung von feinen Linien und Falten
- Behandlung von Pigmentierung und fahler Haut
- Reduzierung von Cellulite und lokalisiertem Fett
- Haarausfall (insbesondere auf der Kopfhaut)
- Akne und Aknenarben
Arten der Mesotherapie:
- Hautverjüngung (Gesicht/Hals): Injektion von Hyaluronsäure, Vitaminen und Antioxidantien zur Hydratisierung und Aufhellung der Haut.
- Fettreduktion (Körper/Kinn): Injektion von fettlösenden Substanzen zur Konturierung des Körpers oder zur Reduzierung eines Doppelkinns.
- Haarwiederherstellung: Stimuliert das Haarwachstum durch nährstoffreiche Injektionen in die Kopfhaut.
Wie die Wunde entsteht:
Bei der Mesotherapie werden mehrere Mikroinjektionen in die Haut vorgenommen. Selbst unter normalen Bedingungen verursachen diese winzigen Einstiche ein leichtes Trauma - leichte Rötungen, Schwellungen oder Blutergüsse sind zu erwarten und vorübergehend.
Bei unsachgemäßer Durchführung oder mit unhygienischen Werkzeugen können jedoch folgende Komplikationen auftreten:
- Entzündungen oder Schwellungen aufgrund einer allergischen Reaktion oder schlechter Technik
- Hautinfektionen durch bakterielle Kontamination
- Klumpen oder Knötchen unter der Haut durch ungleichmäßige Injektion oder falsche Substanzen
- Hautgeschwüre oder -nekrosen sind selten, aber schwere Fälle
Was passiert, wenn nicht behandelt wird:
Wenn die durch die Mesotherapie entstandenen Hautschäden nicht behandelt werden:
- Kleinere Probleme wie Blutergüsse oder Schwellungen können sich verschlimmern oder infizieren
- Bakterielle Infektionen können sich ausbreiten und zu Abszessen oder offenen Wunden führen
- Langfristige Narbenbildung oder Hautverfärbungen können auftreten
- Schwere Gewebeschäden (in seltenen Fällen) können zum Absterben der Haut (Nekrose) führen und erfordern ärztliche Hilfe.