Fettabsaugung

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Fettabsaugung

Was ist eine Liposuktion?

Die Fettabsaugung ist ein kosmetisch-chirurgisches Verfahren zur Entfernung von überschüssigem Fett an bestimmten Körperstellen wie Bauch, Oberschenkeln, Armen oder Hals. Ein plastischer Chirurg verwendet einen dünnen Schlauch, eine so genannte Kanüle, die durch kleine Einschnitte in die Haut eingeführt wird, um Fettablagerungen aufzubrechen und abzusaugen. Obwohl der Eingriff als minimalinvasiv gilt, sind damit immer noch Operationswunden verbunden, die eine angemessene postoperative Pflege erfordern.

Wie entsteht die Wunde?


Während des Eingriffs werden mehrere kleine Schnitte (in der Regel weniger als 1 cm) in die Haut gemacht, damit die Kanüle an das Fett unter der Oberfläche herankommt und es entfernen kann. Auch wenn diese Schnitte klein sind, handelt es sich um chirurgische Wunden, die sauber gehalten und geschützt werden müssen, um Komplikationen zu vermeiden.

Was passiert bei unsachgemäßer Behandlung?

  • Infektionsrisiko: Wenn die Einschnitte nicht steril gehalten werden, können Bakterien eindringen und lokale oder sogar tiefere Infektionen verursachen, die zu Rötungen, Schwellungen, Eiter und Fieber führen.
  • Serome oder Flüssigkeitsansammlungen: Bei unsachgemäßer Drainage oder Pflege kann sich Flüssigkeit unter der Haut ansammeln und Klumpen oder ungleichmäßige Schwellungen bilden.
  • Schlechte Wundheilung: Ohne gute Hygiene und Nachsorge können die Wunden nur langsam oder schlecht heilen, was das Risiko einer sichtbaren Narbenbildung erhöht.
  • Öffnung der Wunde (Dehiszenz): Obwohl selten, können sich Einschnitte wieder öffnen, wenn sie belastet oder nicht richtig geschützt werden, was die Genesung verzögern kann.
  • Unregelmäßige Hauttextur oder Narbenbildung: Bei unzureichender Behandlung kann die Heilung zu harten Klumpen, Pigmentveränderungen oder auffälligen Narben an den Einschnittstellen führen.
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