Mikroinjektionen

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Mikroinjektionen

Was sind Mikroinjektionen?

Mikroinjektionen sind ästhetische Verfahren, bei denen Wirkstoffe wie Vitamine, Hyaluronsäure, Peptide oder andere hautverbessernde Substanzen durch winzige Nadeln direkt in die Haut eingebracht werden. Diese Technik wird häufig bei Behandlungen wie Mesotherapie, Hautboostern und Anti-Aging-Injektionen eingesetzt.

Selbst bei korrekter Durchführung entstehen bei Mikroinjektionen mehrere kleine Einstichwunden in der Haut. Diese Mikroverletzungen sollen die Kollagenproduktion anregen und eine tiefere Aufnahme von Nährstoffen ermöglichen, was zur Verjüngung der Haut beiträgt. Eine schlechte Technik oder unzureichende Hygiene können jedoch unerwünschte Hautschäden verursachen.

Behandelte Bedingungen:

  • Dehydrierte oder fahle Haut
  • Feine Linien und frühe Fältchen
  • Ungleichmäßige Hautbeschaffenheit
  • Leichte Erschlaffung oder Volumenverlust
  • Dunkle Ringe unter den Augen
  • Haarausfall (Kopfhaut-Mesotherapie)

Arten von Mikroinjektionsbehandlungen:

  • Mesotherapie: Ein Cocktail aus Vitaminen und Wirkstoffen wird zur Verjüngung in die mittlere Hautschicht (Mesoderm) eingebracht.
  • Hautverbesserer: Verwenden Sie Hyaluronsäure, um die Hydratation, Textur und Elastizität der Haut zu verbessern.
  • Biorevitalisierung: Bei dieser Methode werden revitalisierende Wirkstoffe injiziert, um die Regeneration der Haut anzuregen.
  • Microneedling mit Seren: Es unterscheidet sich zwar geringfügig von den anderen Methoden, beinhaltet aber ebenfalls Einstiche in die Haut und wird oft mit den Mikroinjektionsmethoden in Verbindung gebracht.

Wie die Wunde entsteht:

Mikroinjektionen verursachen winzige Einstichwunden im behandelten Bereich. Dies ist beabsichtigt, da diese Mikroverletzungen die Hautreparatur aktivieren und die Kollagenbildung fördern. Da die Hautbarriere jedoch an mehreren Stellen durchbrochen wird, ist sie anfällig für Komplikationen.

Wenn zu viele Injektionen in einem Bereich durchgeführt werden, die Nadeln nicht steril sind oder die Haut vor oder nach dem Eingriff nicht richtig gereinigt wird, kann dies zu Problemen führen:

  • Blutergüsse und Schwellungen
  • Entzündung
  • Winzige Wunden, die länger brauchen, um zu heilen
  • Infektion durch in die Haut eingedrungene Bakterien

Was passiert, wenn nicht behandelt wird:

Wenn Hautschäden durch Mikroinjektionen nicht ordnungsgemäß behandelt werden:

  • Rötungen und Blutergüsse können tagelang bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern
  • Hautinfektionen (z. B. Follikulitis oder Abszesse) können auftreten
  • Narbenbildung oder postinflammatorische Hyperpigmentierung kann entstehen
  • Der Bereich kann empfindlich und anfällig für weitere Reizungen oder Akne werden
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